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Geschafft - endlich! Voller Freude stellen wir in unserem Hause den ersten öffentlichen Urnenfriedhof in Trägerschaft des Alt-Katholischen Gemeindeverbandes NRW im Regierungsbezirk Arnsberg vor. Die Genehmigung ist erteilt. Abschiedsfeier in ruhiger Atmosphäre und ohne Zeitdruck in unserer Trauerhalle mit anschließender Beisetzung der Urne im hausinternen Kolumbarium - ab sofort keine Utopie, sondern tröstende Realität.

Wenn Sie wünschen, kommen Sie danach zu einem Beisammensein in unser Café Begegnung. Innehalten in der Geborgenheit des geschützten Raumes, Kraft schöpfen im Gedenken an den Verstorbenen in angenehmer, privater Atmosphäre. Wenn Sie Fragen haben zum neuen Friedhof - sprechen Sie uns an. Wir sind für Sie da. Jederzeit. Bernd und Susanne Lategahn sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Heutige Kolumbarien (lat. Taubenhaus - columba - die Taube) sind Urnenfriedhöfe für jedermann. In ganz NRW gibt es bisher drei öffentliche Kolumbarien unter der Trägerschaft des Alt-Katholischen Gemeindeverbundes, am 23. April 2010 kommt das vierte hinzu und damit das erste im Regierungsbezirk Arnsberg:
Bei Lategahn Bestattungen in Schwerte.Ort der Trauer und Hoffnung...
Urnengräber in eigens dafür vorgesehenen Räumen haben eine jahrhundertealte Tradition, befanden sich überwiegend in Kirchen und standen damals nur privilegierten Persönlichkeiten zur letzten Ruhe frei. In ganz NRW gibt es bisher drei öffentliche Kolumbarien unter der Trägerschaft des Alt-Katholischen Gemeindeverbundes, am 23. April 2010 kommt das vierte hinzu und damit das erste im Regierungsbezirk Arnsberg: Bei Lategahn Bestattungen in Schwerte. Mitten im innerstädtischen Leben ruhige, stille Einkehr halten in angenehmer Atmosphäre, um des Verstorbenen zu gedenken - auch das ist einer der Wege, mit dem Verlust leben zu lernen. Der Oma auf dem Markt eine Rose kaufen und diese anschließend, die Einkaufstaschen noch am Arm, im Kolumbarium vor die Urne stellen - ein tröstender Gedanke, oder? Der Tod gehört zum Leben - ein inhaltsschwerer Satz, oft so leicht dahingesagt. Vielleicht können wir wieder lernen, das Erinnern an die uns Vorangegangenen nicht auf Gedenktage zu beschränken, sondern in unseren ganz normalen Alltag zu integrieren.
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Termine im Trauercafé 'Begegnung'... Trauercafé Begegnung: Hier die nächsten Termine: Trauercafé Hörde am 17.02., 03.03., 17.03., 31.03. und 01.04. jeweils um 15.30 Uhr (bis 17 Uhr). +++ Trauercafé Schwerte am 25.02., 11.03., 25.03., 08.04. und 22.04. jeweils um 16 Uhr (bis 17.30).
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Konfirmanden zu Besuch im Bestattungshaus... Schwerte. Einen ganzen Vormittag hatten wir am Samstag, 21. November 2009, reserviert, um den Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2010 unserer Evangelischen Heimatgemeinde in Dortmund-Hörde einen Eindruck zu vermitteln darüber, was in einem Bestattungshaus geschieht. Der eine oder andere schaute schon ein bisschen beklommen drein, als sich die Türen öffneten und Susanne Lategahn, Martina Heinze und die beiden Auszubildenden Jan Poschmann und Julia Wojnar die Jugendlichen an der Hochofenstraße wilkommen hießen.

Gut vorbereitet und ausgerüstet mit vielen Fragen begann die Gruppe um Pfarrerin Susanne Schröder-Novak und Pfarrer Martin Pense ihren Rundgang durchs Haus, und zwar genau dort, wo auch unsere verstorbenen Gäste ankommen: in der großen Halle mit Sarglager, Kühlräumen und Versorgungsraum. Nach anfänglichem Zögern ergaben sich viele interessierte Fragen, die beantwortet werden wollten.

Besonders unsere beiden Auszubildenden wurden bestürmt: Warum wird man überhaupt Bestatter? Wie hält man den täglichen Umgang mit Verstorbenen aus? Was war Ihr schlimmstes Erlebnis? Wie verarbeiten Sie so etwas? Was ist schön an Ihrem Beruf?

Besonders zu dieser letzten Frage gaben unsere beiden in der Aubildung befindlichen jungen Mitarbeiter so umfassend und begeistert Auskunft, dass so mancher Besucher doch recht erstaunt war.

Übrigens, zum Thema Ausbildung zur Bestattungsfachkraft gibt es einen preisgekrönten, herzerfrischenden Roman: BESSER ALS NIX - von Nina Pourlak. Die Autorin schreibt so frisch, frech und lebendig über den Weg ihres Protagonisten Tom vom Schüler zum Bestatter, dass es eine Lust ist, dieses Buch zu lesen.
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Nachruf Lothar Tewes... Lothar Tewes - geboren am 12. November 1946, gestorben am 30. März 2009.
Lothar und Lategahn - das gehörte zusammen. Seit mehr als 35 Jahren hat Lothar Tewes in unserem Familienunternehmen nicht nur gearbeitet: Er hat in seiner Firma gelebt, hat sie entscheidend mitgeprägt, gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen, die sich wie er der Sorge um Verstorbene und deren Familien mit ganzem Herzen verschrieben haben. Lothar Tewes war eine der Säulen dieser Firma: Ein Mann mit Ecken und mit Kanten, aber immer wunderbar sensibel, achtsam und voller Respekt im Umgang mit unseren verstorbenen Gästen. Als einer der ersten in diesem Land tätigen Thanatopraktiker, ausgebildet in England und Frankreich zu einer Zeit, als dies in Deutschland noch nicht möglich war, hat Lothar Tewes seither vielen Familien den Abschied von ihren Verstorbenen auch unter schwierigsten Bedingungen ermöglicht. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit war für ihn in all den Jahren immer mehr Berufung als nur Beruf und gerne hat er seine Fähigkeiten eingesetzt, um die Kenntnisse unserer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Gebiet zu erweitern. Als Mitglied eines international arbeitenden Teams von Thanatopraktikern hat er unter anderem beim großen Erdbeben in Taiwan vor einigen Jahren im Auftrag der Bundesregierung wertvolle Hilfe geleistet. Bis in seine letzten Lebenstage hinein hatte er immer Auge und Ohr in seiner Firma, obwohl er genau wusste, wie begrenzt seine Zeit auf diesem Planeten war. Wir verneigen uns voller Hochachtung vor diesem Mann, mit dem jeder einzelne von uns dauerhaft verbunden bleiben wird.
Bernd und Susanne Lategahn, Margret Städtler, Dagmar Plötzner, Ute Zupke, Martina
Heinze, Rainer Eidecker, Siggi Schulze, Jan Poschmann, Julia Wojnar.
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Alles unter einem Dach: Seit 60 Jahren in Schwerte... Schwerte. Als Bestattungsmeister Bernd Lategahn im Jahre 1994 die erste hauseigene Trauerhalle eröffnete, kam er damit dem Wunsch vieler Kunden nach: Die Familien sind in unserer Zeit oft kleiner als früher, die öffentlichen Trauerhallen wirken dann riesig und oft unwirtlich. Viele Menschen nehmen das Angebot im Hause Lategahn gern an: Abschiednehmen in ruhiger Atmosphäre, auch am Wochenende, danach ein Gedankenaustausch im Café Begegnung. Susanne Lategahn betreut die Familien auf Wunsch dort weiter, wo früher die Arbeit des Bestatters aufhörte: Die Beisetzung ist geschehen, die Rechnung ist gezahlt. Der trauernde Mensch steht nach dem ersten Schock vor dem ganzen Ausmaß seiner persönlichen Katastrophe und weiß oft nicht, wohin mit seiner Trauer. Nichts ist mehr wie es war und wie es sein sollte. An dieser Stelle kann der Gedankenaustausch mit ebenfalls Betroffenen eine große Hilfe sein, so die Erfahrung der Tauerbegleiterin.
Viele neue Wege beschreitet Susanne Lategahn mit ihren Angeboten an die Trauernden. Die Durchführung von Abschiedsritualen stellt eine Hilfe dar, den Weg zurück ins ungewollt veränderte Leben zu finden. Beim Ritual „Gedankenschiffe“ werden z.B. Gefühle und Sorgen in Worte gefasst und niedergeschrieben. Aus dieser Niederschrift wird ein Schiffchen gefaltet, das in einen würdigen und bewussten Rahmen in einem Fluss auf den Weg gegeben wird. Diese symbolische Handlung trägt dazu bei, das emotionale Gleichgewicht bei Trauernde wiederzuerlangen.
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Trauerhalle in Hörde erstrahlt in neuem Glanz... Hörde. Die neue Trauerhalle in Dortmund-Hörde erstrahlt in neuem Glanz. "Was uns besonders freut: trotz der notwendig gewordenen Vergrößerung ist es uns gelungen, die angenehme, beruhigende Raumatmosphäre zu erhalten, wie die vielen positiven Rückmeldungen uns bestätigen", so Trauerrednerin Susanne Lategahn.
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