Thanatopraxie...

Thanatopraxie ist ein Kunstbegriff, der Thanatos (gr.: Gott des Todes, Bruder des Hypnos) mit dem praktischen Begriff der Handhabung verbindet und die Bedeutung hat, den Körper eines Verstorbenen derart zu erhalten, dass seine Angehörigen unbesorgt von ihm Abschied nehmen können.

Im anglistischen Sprachgebrauch hat das für uns geläufigere Wort Enbalming die gleiche Bedeutung. Wie der Begriff auch immer sei, die Ausführung dient in jedem Fall der Familie des Verstorbenen. Lothar Tewes, seit mehr als 30 Jahren Mitarbeiter bei Lategahn, hat in England und Frankreich als einer der
ersten Bestatter in Deutschland im Jahre 1996 die
Ausbildung zum Thanatopraktiker erfolgreich absolviert.

Neben der Konservierung Verstorbener unter Operationsbedingungen gehört die Rekonstruktion von Unfallopfern zu seinen Aufgaben.

Der Abschied vom Verstorbenen hat insbesondere für die Hinterbliebenen von Unfallopfern eminente Bedeutung. Einen geliebten Menschen ohne jede Ankündigung zu verlieren und wegen eventueller Entstellungen nicht von ihm Abschied nehmen zu können, kann für den Angehörigen ein lebenslanges Trauma bewirken. Dabei ist es fast immer möglich, einen Verstorbenen so zu behandeln, daß die Angehörigen ihn ein letztes Mal sehen können. "Unser Wissen um die Bedeutung des Abschieds vom Verstorbenen hat uns dazu bewogen, die aufwändigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Herr Tewes in unseren Räumen sach- und fachgerecht tätig werden kann.", so Bernd Lategahn.

Lothar Tewes ist fachgeprüfter Bestatter und seit über 30 Jahren im Unternehmen.